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Kung Fu (chinesisch = "Etwas durch harte/geduldige Arbeit Erreichtes") wird vor allem im Westen für die Bezeichnung chinesischer Kampfkünste verwendet. In China handelt es bei Kung Fu nicht um die Bezeichnung einer Kampfkunst, sondern bezeichnet eine Fähigkeit, die durch harte Anstrengungen erarbeitet wurde. Dies kann sich nicht nur auf eine Kampfkunst, sondern auch auf alle anderen erlernten Fähigkeiten beziehen. Für die Bezeichnung der Kampfkunst wird in China normalerweise der Begriff Wushu verwendet. Als Ursprung für die häufigsten Stile des Wushu werden meistens die Kampfkünste der buddhistischen Mönche des Shaolin-Klosters oder der daoistischen Mönche aus den Wudang-Bergen betrachtet. In erster Linie wurden die Übungen zur Meditation und zur Gesundheitspflege durchgeführt. Zum Kampf kam es nur in Selbstverteidigungssituationen. In den zahlreichen Stilen werden nicht nur waffelose Techniken ausgeführt. Es kommen auch die unterschiedlichsten Waffen zum Einsatz.
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